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Protokoll

der Jahreshauptversammlung 2005
der Deutschen Mini-Cupper Klassenvereinigung e.V.

 

 

Ort: Hambung (Clubhaus  HSC), den 19.03.2005
Beginn: 19.00 Uhr

 

 1.) Begrüßung und Bericht 1. Vorsitzender

 

Vorsitzender Jens Ellermann begrüßt 16 anwesende stimmberechtigte Mitglieder und geht kurz auf die Entwicklung der Mitgliedszahlen, Regatten, Homepage sowie die Finanzen ein.

  • 1.1.           Mitgliederentwicklung
    Mitglieder am 30. März 2003: 92
    Mitglieder am 17. März 2004: 95
    Mitglieder am 17. März 2005: 108
     
  • 1.2.           Regatten    
    - 11 Regatten seit der letzten JHV inkl. der heutigen DM
    - 1 Ausfall wegen Eis in Lübeck
     - Melderekord bei der Abaton Challenge in Wedel mit über 40 Meldungen und dann 35 Seglern die mindestens einmal das Ziel erreichten
    - 85 von 108 Mitgliedern in der Rangliste
    - 49 Segler mit weniger als 3 Regatten
    - 21 Segler mit 3-5 Regatten
    - 15 Segler mit mehr als 5 Regatten
     
  • 1.3.           Änderung des Ranglistenfaktors  
    Neue Ranglistenfaktoren ab der nächsten Regatta:
    Bisher bekam der Sieger 1.000 Punkte, bei der Deutschen 1.300, bei der Tour der Leiden 1.150
    Ab der nächsten Regatta soll die Zahl derjenigen die mindestens einmal pro Regatta das Ziel erreichen mit in den Faktor einfließen, und zwar:
           
    Faktor = 1.000 + (Teilnehmer x 10)
    Beispiel:
          
     In Bremen starteten 25:  Faktor = 1.250 
            In Wedel starteten 35:     Faktor = 1.350 1.3.4.3
             
           
    Die Meisterschaft bekommt als wichtigste Veranstaltung 1.500 Punkte
     
     
  • 1.4.           Homepage www.mini-cupper.org 
    68.000 Besucher seit Juli 2003
    3.400 Besucher pro Monat
     
      
  • 1.5.           Genehmigung des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2004
    Das Protokoll wurde erstellt durch Jens Ellermann und per Post, bzw. Email an alle Mitglieder verteilt. Zusätzlich steht es seit geraumer Zeit auf unserer Homepage.
    Der Vorstand beantrag das Protokoll der JHV 2004 zu genehmigen. Der Antrag wir bei 2 Enthaltungen angenommen.
     
  • 1.6.           Vorstellung des Jahresberichtes, Entlastung des Vorstandes
    Der Vorstand stellt den anwesenden Mitgliedern die positive Entwicklung der Finanzlage dar. Das Geschäftsjahr schließt mit einem deutlichen Gewinn, alle Kosten konnten zum Teil signifikant gesenkt werden.
    Michael Müller stellt den Antrag den Antrag, den Jahresbericht für den Abrechnungszeitraum vom 17. März 2004 bis 14. März 2005 zu genehmigen und den Vorstand zu entlasten. Der Antrag wird bei Enthaltung des Vorstandes angenommen.
     

 2.) Anträge

 

  • 2.1.           Antrag zu Punkt 1 der Klassenvorschriften v. Nils Prothmann (grün die alte Version, rot die Ergänzung)
Hersteller

MC's dürfen nur von lizenzierten Herstellern bezogen werden, die von der Klassenvereinigung bestimmt werden. Rumpf, Kiel, Segel, und Ruder dürfen nur vom lizenzierten Hersteller geliefert werden.

Ergänzung:Der Rumpf wird nur als Einheit, mit verklebter Deck/Rumpfverbindung, zwei Spannten, Kielschwein, Deckbalken, Ruderklotz und entsprechenden Dopplungen geliefert. Lage, Stärke und Material der eingebauten Teile müssen dem Durchschnitt der bisher gebauten Boote entsprechen.

Der Antrag wir einstimmig angenommen.

  •  2.2.           Antrag zu Punkt 2 der Klassenvorschriften v. Nils Prothmann (grün die alte Version, rot die Ergänzung)

    Vermessung

Kein Modellboot darf als Mini-Cupper betrachtet werden, bis das Boot vom technischen Obmann vermessen ist und eine Segelnummer bekommen hat. Nach jeder Änderung am Rumpf oder Spieren bzw. Austausch von Kiel, Ruder und Spieren muss der MC neu vermessen werden.

Ergänzung: Boote ab der Segelnummer 369 benötigen zum Nachweis der Vermessung einen vom technischen Obmann unterschriebenen Messbrief. Nach der Erstvermessung ist der Eigner verantwortlich für die Einhaltung der Klassenvorschrift.

Der Antrag wir einstimmig angenommen.

  •  2.3.           Antrag v. Nils Prothmann zum Cockpitbodendeckel

  • Nils Prothmann stellt den Antrag Lukendeckel aus Kohlefaser zu genehmigen. Der Antrag wird bei 5 Ja, 11 Nein Stimmen und einer Enthaltung abgelehnt. Das Verbot wird in den Bauvorschriften unter 5.2 eingefügt.


  • 2.4.           Antrag zu Punkt 4 und 5 der Klassenvorschriften v. Nils Prothmann (grün die alte Version, rot die neue Version)

Erlaubt

Es darf Ballast im Boot gefahren werden.Das trockene Basismodellgewicht darf segelfertig 8kg nicht unterschreiten.

Verbote

Ballastsmaterial darf kein höheres spezifisches Gewicht als Blei, 11,3 kg/dmn haben.

Der Ballast darf, während einer Wettfahrt, im Boot nicht bewegt, verschoben, vergrößert oder reduziert werden.

Der Gebrauch von mehr als einem Großsegel und einer Fock oder Neuerung davon, während einer Regattaserie, ist verboten. Beschädigte Segel dürfen nach Ermessen der Regattaleitung repariert oder ersetzt werden.

Die Verwendung von Kohlefaser, Kevlar oder anderen neu entwickelten synthetischen Materialien, ist am Rumpf und Rigg, ausgenommen Schoten (laufendes Gut), verboten.

Der Baumniederhohler darf nur geringen Spielraum zwischen Mast und Baum haben.

Klemmen und Klampen an den Bäumen sind nur in dem Bereich erlaubt, der nicht über die Decks-Außen-Kante ragt.

 Gewicht

Das trockene Basismodellgewicht darf segelfertig 8kg nicht unterschreiten. Gewogen wird segelfertig, mit Rigg, Segeln, Blöcken, Schoten, Plichtabdeckung, Akkus, ohne Trimmgewichte (4.4). Man kann mehrere Akkus vermessen lassen, der Tausch während einer Wettfahrtserie gegen einen leichteren unvermessenen Akku ist nicht gestattet.

Ballastsmaterial darf kein höheres spezifisches Gewicht als Blei, 11,3 kg/dmn haben.

Der Ballast darf, während einer Wettfahrt, im Boot nicht bewegt, verschoben, vergrößert oder reduziert werden.

Trimmgewichte sind erlaubt, sie müssen im Rumpf befestigt werden. Das Wechseln der Trimmgewichte zwischen den Wettfahrten ist erlaubt.

Erreicht ein Boot nicht das vorgeschriebene Gewicht, werden Ausgleichsgewichte von max. 500 Gramm an der Innenkante Spiegel       befestigt.

Verbote

Der Gebrauch von mehr als einem Großsegel und einer Fock oder Neuerung davon, während einer Regattaserie, ist verboten. Beschädigte Segel dürfen nach Ermessen der Regattaleitung repariert oder ersetzt werden.

Die Verwendung von Kohlefaser, Kevlar oder anderen neu entwickelten synthetischen Materialien, ist am Rumpf und Rigg, ausgenommen Schoten (laufendes Gut), verboten.

Der Baumniederhohler darf nur geringen Spielraum zwischen Mast und Baum haben.

Klemmen und Klampen an den Bäumen sind nur in dem Bereich erlaubt, der nicht über die Decks-Außen-Kante ragt. 

Der Antrag wir einstimmig angenommen.

 

3.) Neuwahlen

 

  • 1. Vorsitzender
    Jens Ellermann stellt sich zur Wiederwahl, allerdings nur im Verbund mit Andrew Winkley als 2. Vorsitzenden. Es gibt keine weiteren Vorschläge.

 

  • 2. Vorsitzender
    Andrew Winkley stellt sich zur Wiederwahl, allerdings nur im Verbund mit Jens Ellermann. Es gibt keine weiteren Vorschläge. Der 1. und 2. Vorsitzende werden im Paket einstimmig bei Enthaltung des Vorstandes für 2 Jahre wieder gewählt.

     

  • Technischer Obmann
    Nils Prothmann stellt sich zur Wiederwahl. Es gibt keine weiteren Vorschläge. Nils Prothmann wird bei eigener Enthaltung einstimmig wieder gewählt.

     

  •  Kassenwarte
    Hans-Hermann Franke und Sven Krüger stellt sich zur Wiederwahl. Es gibt keine weiteren Vorschläge. Beide werden bei Enthaltung des Vorstandes einstimmig wieder gewählt.

     

4.) Deutsche Meisterschaft 2006

 

   2002 Hamburg, Alster (Nord)
   2003 Steinhude (Mitte)
   2004 Schwerin (Osten)
   2005 Hamburg, Alster (Nord)
   2006                   Für 2006 haben sich beworben, und zwar in dieser Reihenfolge:

Lübeck (Frank Texdorf)
Steinhude (Heiner Forstmann)
Neumünster (Voigt, Voss & Co.)

Das Für und Wieder für jedes Revier wird lebhaft diskutiert.

Der Vorstand vertritt die Auffassung das zum Ersten nach den letzten Veranstaltungen im Norden bzw. Osten jetzt eigentlich einmal wieder ein Revier in der Mitte bzw. im Westen an der Reihe währe. Zum Zweiten währe es doch interessanter diese besondere Veranstaltung nach Möglichkeit an einen Ort zu legen an den wir nicht jedes Jahr zu einer Ranglistenregatta fahren.

In diesem Zusammenhang kam dann der nicht uninteressante Vorschlag von Michael Müller die DM auf Helgoland durchzuführen. Warum nicht?

Eventuell bewirbt sich ja auch noch ein Club etwas weiter in der Region Mitte/West?

 Der Vorstand wird alle Bewerbungen prüfen und mit dem restlichen Regattaterminkalender abstimmen. Eventuell wird es dann im Sommer wenn die endgültigen Bewerber feststehen noch eine Internet oder Email Umfrage diesbezüglich geben. Die Wahl bleib aber Vorstandsentscheidung.

  

 Damit wurde die JHV um 20:15 Uhr geschlossen.