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Protokoll

der Jahreshauptversammlung 2003

der Deutschen Mini-Cupper Klassenvereinigung e.V.

 

 

Ort: Clubhaus SL SV Steinhude, den 29.03.2003
Beginn: 17.00 Uhr

Das Protokoll wurde freundlicherweise von Andreas Arnold vorbereitet. Der Vorstand hat es überarbeitet und veröffentlicht und zeichnet somit dafür verantwortlich.

 

1.    Begrüßung und Bericht 1. Vorsitzender

 
Vorsitzender Klaus Schröder begrüßt die Versammlung und geht kurz auf die Aktivitäten in dieser Saison ein, die durch den Ausfall einiger Regatten wegen Eises geprägt war. Schröder erklärt, dass er für eine weitere Amtsperiode nicht zur Verfügung steht.

 

2.    Bericht 2. Vorsitzender

 
Nis Welm freut sich über die aktive Teilnahme an den Regatten und erklärt ebenfalls, dass er für eine weitere Amtsperiode nicht antreten wird.

 

3.    Bericht Kassenprüfer

 
Für die Kassenprüfer erklärt Bernd Zimmermann, dass sich die Kasse in einem einwandfrei geführten Zustand befindet.

 

4.    Entlastung Vorstand

 
Zimmermann beantragt Entlastung für Kassierer und Vorstand. Die Versammlung folgt dem Antrag einstimmig bei Enthaltung des Vorstands.

 

5.    Benennung/Wahl eines Versammlungsleiters

 
Weil Klaus Schröder und Nis Welm nicht mehr kandidieren, werden Andreas Arnold und Gerd Diederich zu Versammlungsleitern gewählt.

 

6.    Anträge:

 
Nur noch der 1. Vorsitzende wird beim Amtsgericht eingetragen. Der 1. Vorsitzende ist für die Klassenvereinigung alleinvertretungsberechtigt. Die Versammlung stimmt einstimmig zu

 
Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt für jeweils zwei Jahre. Die Versammlung stimmt ohne Diskussion einstimmig zu.

 
Freigabe der Kielherstellung durch lizenzierte Hersteller. (Anträge Diederich/Welm). Der Antrag wurde nach kurzer Debatte zurückgezogen. Alleiniger Kiellieferant ist ab sofort Heiner Forstmann, Steinhude. Abstimmung erfolgt einstimmig bei einer Enthaltung

 
Freigabe des Ruderblattes durch lizenzierte Hersteller. Der Antrag wurde zurückgezogen. Nils Prothmann liefert nur noch Blätter aus PVC-Vollmaterial, die nur noch unverändert gefahren werden dürfen. Abstimmung erfolgt einstimmig.

 
Wegfall des Maßes „Vorstag“ 10mm in der Bavorschrift. Dem Antrag wird einstimmig zugestimmt.

 
Abstand Mitte Mastfuß bis Mitte Pütting 80mm.(alt) Neu: 75-85 mm. Dem Antrag wird einstimmig entsprochen.

 
Wegfall der Festlegung von 9,6 Volt Batteriespannung. Die Versammlung stimmt einstimmig zu.

 
Freigabe für die Farbe des Klassenzeichens (Antrag Welm). Welche Farben genommen werden, wird demnächst in der Bauvorschrift nachzulesen sein.

 
Die Bauform von Hein sollte dahingehend geändert werden, dass sie am Bug um ca. 1 cm gekürzt wird, damit man dort einfach mit Sikaflex eine Gumminase ansetzen kann. Jeder MC sollte ab sofort bei Regatten einen ausreichenden Bugfender führen (Anträge Ellermann/Trömer). Nach ausgiebiger Debatte spricht sich die Versammlung mehrheitlich bei vier Gegenstimmen und einer Enthaltung grundsätzlich für die Einführung eines ausreichend dimensionierten Bugfenders zur kommenden Saison aus. Die Bootswerft Hein soll (einstimmiger Beschluss bei drei Enthaltungen) die Form so ändern, dass der Bugfender gleich Berücksichtigung findet. Jürgen Hein wird zudem gebeten, die Schiffe gleich mit Gummi-Nase zu liefern.

 
Die Bauform von Hein sollte am Spiegel so verändert werden, dass Wasser ungehindert (zum Beispiel durch wegnehmen der Kante, oder 2 Wasserrinnen) ablaufen kann. Die Versammlung stimmt diesem Antrag mehrheitlich bei einer Gegenstimme und drei Enthaltungen zu.

 
Wir sollten größere und besser sichtbare Segelnummern in Groß und Fock führen. (Antrag Ellermann) Orientieren sollten wir uns dabei an den Klassenvorschriften der IOM- und M-Klasse. Die Versammlung kommt zu dem Schluss, dass wir ab der kommenden Saison Zahlen der Größe von mindestens 80 mm Höhe, 40 mm Breite und mit einer Strichstärke von 10mm nur im Groß fahren sollen. Auch alte Segel sind zu ändern. Der Beschluss erfolgt einstimmig.

 
Damit unsere doch eher einfachen Segel etwas besser stehen, sollte man, wenn man möchte, das Unterliek des Großsegels lose, d.h. ohne Keder der in der Großbaumnut verläuft, führen dürfen. Der Antrag wird bei einer Ja-Stimme abgelehnt.

 
Antrag auf Zulassung der Bootswerft Linnekuhl auf Zulassung als Bootsbauer (Antrag Schütze). Die Versammlung diskutiert sehr kontrovers. Am Ende sprechen sich acht Mitglieder für die Einführung einer weiteren Bootswerft aus, zwölf sind dagegen. Somit wird der Antrag abgelehnt.

 
Gerd Diederich erklärte sich bereit, die Bauvorschriften zu überarbeiten und diese mit Heiner Forstmann sowie Frank Schönfeldt abzustimmen.

 
Das Berühren der Bojen ist verboten (Strafkringel 360 Grad bei Berührung). Antrag wird zurückgezogen.

 
Erneutes Ansetzen einer abgesagten Ranglistenregatta bis spätestens 24 Stunden vor Beginn der ersten Wettfahrt, damit weiter entfernt wohnende Segler eine Chance haben, rechtzeitig anzureisen. Die Versammlung spricht sich dafür aus, dass Regatten, die abgesagt wurden, spätestens 36 Stunden vor Beginn neu angesetzt sein müssen. Abstimmung: einstimmig bei zwei Enthaltungen.

 
Bei „Boot außer Kontrolle“ folgt automatisch ein „DNF“ durch den Wettfahrtleiter. Die Versammlung stimmt bei einer Gegenstimme zu.

 
Einführung der „1-Minuten“ Regel. (Antrag Diederich). Einführung der verschärften 1-Minuten-Regelung (Antrag Welm). Die Versammlung folgt dem Antrag von Gerd Diederich einstimmig.

 
Eine Wettfahrt soll, wenn es der Wind erlaubt, mindestens 15 Minuten, höchstens aber 25 Minuten dauern. Wenn die erste Yacht dieses Limit unterschreitet oder überschreitet, wird die Bahn oder die Anzahl der Runden für die darauf folgende Wettfahrt angepasst. Die Versammlung gibt diese Maßregeln als Empfehlung an alle Regattaleiter weiter.

 
Bei Kollisionen oder anderen Fouls, Strafkringel von 720 Grad. (Anträge Diederich/Welm). Bei zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen spricht sich die Versammlung dafür aus, künftig so zu verfahren.

 
Die Ranglistenregatten sollten in Zukunft prinzipiell auf einem Sonntag anstelle des heute üblichen Samstages stattfinden. (Antrag Ellermann). Dem Antrag wird bei sieben Ja-, 14-Neinstimmen und vier Enthaltungen nicht entsprochen, den Veranstaltern ist der Veranstaltungstag freigestellt.
  

 
Anerkennung des Mini-Cuppers durch den DSV als Nationale Klasse
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Bei vier Gegenstimmen und vier Enthaltungen wird der Vorstand beauftragt, alle notwendigen Schritte einzuleiten, damit die Klasse diesen Status zum nächstmöglichen Termin erlangt.

  

7.     Anfragen: Es liegen keine Anfragen vor 

 

8.    Mitteilungen: Es liegen keine Mitteilungen vor

 

9.    Wahlen

 
Wahl Vorstand
: Jens Ellermann erklärt sich zur Kandidatur bereit. Er tritt aber nur im Verbund mit Andrew Winkley an, der den Posten des zweiten Vorsitzenden bekleiden würde. Beide werden einstimmig bei eigener Enthaltung gewählt.

Wahl „Technischer Obmann“ (Antrag Krogmann). In einer Kampfabstimmung sprechen sich zehn Mitglieder für Nils Prothmann, acht für Heiner Forstmann aus. Somit ist Nils Prothmann neuer technischer Obmann der Klasse.

 Die Versammlung endet um 19.30 Uhr.